Enkeltrick und Schockanruf erkennen

Betrüger rufen ältere Menschen an und erzählen eine erfundene Notlage. Sie setzen unter Druck, damit niemand in Ruhe nachdenkt.

Hier erfahren Sie, wie diese Anrufe ablaufen und was Sie tun können.

So läuft die Masche ab

Typische Anrufe:

  • Ein angeblicher Enkel oder eine Nichte braucht dringend Geld.
  • Ein angeblicher Polizist sagt, Ihr Geld oder Schmuck sei nicht sicher.
  • Ein angeblicher Arzt sagt, ein Angehöriger brauche sofort eine teure Behandlung.

Am Ende wollen die Anrufer Geld, Bargeld oder Schmuck – oft soll jemand es abholen.

Die wichtigste Regel

Die echte Polizei holt nie Geld oder Wertsachen bei Ihnen ab. Sie verlangt auch nie am Telefon Geld oder Wertsachen.

Was Sie tun können

  • Legen Sie auf. Das ist nicht unhöflich.
  • Rufen Sie den Angehörigen selbst zurück, über die Nummer, die Sie kennen.
  • Geben Sie kein Geld und keine Wertsachen an Unbekannte.
  • Im Notfall rufen Sie die Polizei unter 117.

Auch Briefe können dazugehören

Manchmal gehören auch Briefe zur gleichen Betrugsmasche, zum Beispiel ein Schreiben, das einen Anruf glaubwürdiger machen soll. Prüfen Sie unerwartete Briefe genau.

Betrugsbriefe erkennen

Eltern bei der Post helfen

Aktuelle Warnungen

Die Schweizerische Kriminalprävention informiert auf skppsc.ch über aktuelle Betrugsmaschen. Sprechen Sie auch mit Ihrer Familie darüber, damit alle die Tricks kennen.

Wie Lesefee helfen kann

Lesefee liest unerwartete Briefe laut vor und weist auf typische Warnzeichen hin, zum Beispiel Zeitdruck oder ungewöhnliche Zahlungswege.

Lesefee kann nicht sicher sagen, ob ein Brief echt ist, und gibt keine rechtliche Beratung. Bei einem Verdacht fragen Sie eine Vertrauensperson oder die Polizei.

Häufige Fragen

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